Original 1. Auflage 1974 - von A.C. Bhaktivedanta Swami Prabhupāda

Bhagavad Gita wie sie ist   Bhagawad-gita

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Erklärung der wichtigsten Sanskritwörter


Q
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Glossar der Sanskrit Begriffe

A

Acarya - Sanskrit: "jemand, der durch sein eigenes Beispiel lehrt". Ein selbstverwirklichter spiritueller Meister (Guru), der seine Schüler und Nachfolger nicht nur durch das verbale Vermitteln von Wissen unterweist, sondern ihnen auch durch seine Handlungen das praktische Beispiel eines vorbildhaften Lebens zeigt.

Acintya-bhedabheda-tattva - Sanskrit : "das unbegreifliche gleichzeitige Eins- und Verschiedensein". Das philosophische System, das Sri Krishna Caitanya Mahaprabhu (1486-1534) als höchste Schlussfolgerung aller vedischen Erkenntnisse lehrte. Gemäss dieser Lehre sind Gott und die individuellen Seelen qualitativ gleich (sat-cit-ananda; ewig, voller Wissen und Glückseligkeit), quantitativ jedoch verschieden (Gott ist unbegrenzt gross, die Atmas winzig klein). Diese Philosophie erklärt, dass die Seele nach ihrer Befreiung in die spirituelle Welt eingehen kann, dass sie jedoch ewig ihre Individualität behält und dass ihre Vollkommenheit darin besteht, der vollkommene Diener Gottes zu werden.

Acyuta - Sanskrit: "der Unfehlbare". Ein Name Krishnas.

Adhokshaja - Sanskrit: "derjenige, der Sich jenseits materieller Sinneswahrnehmung befindet". Ein Name Krishnas.

Advaita - Sanskrit: "nicht-dualistisch".1. Die Eigenschaft Gottes, dass zwischen Seinem Körper, Seinen Energien und Seinem Selbst kein Unterschied besteht. 2. Die philosophische Lehre des qualitativen Einsseins oder des absoluten Einsseins der höchsten Seele und der individuellen Seele.

Advaita- vada - Monismus, Unpersönlichkeitslehre; bezeichnet den unpersönlichen Aspekt Gottes als höchsten Aspekt

Agnihotra- yajña - zeremonielles Feueropfer in vedischen Ritualen

Aguru - ein Duftstoff

Ahimsa - Gewaltlosigkeit

Akarma - Sanskrit: "Nichthandeln". Handlung, die keine materielle Reaktion verursacht. Transzendentale, spirituelle Handlungen, die ausserhalb der karmischen Naturgesetze liegen und somit als eigentliches "Nichthandeln" gelten; solche Handlungen verursachen keine materiellen Reaktionen, das heisst, weder positive ("gutes Karma") noch negative ("schlechtes Karma").

Akasha - Sanskrit: "Raum", "Äther". Eines der fünf grobstofflichen Elemente.

Akasha-Chronik - Dieser Begriff - der v.a. von Rudolf Steiner eingeführt und benützt wurde, um Hellsehen und Prophezeihen zu erklären - bezeichnet eine Art fiktives "Weltgedächtnis", in dem die Erinnerungen an Ereignisse der Vergangenheit, Gegenwart und möglicherweise der Zukunft aufgezeichnet sein sollen. Vermittler dieses Wissens sind in der Regel Geistwesen aus der Antariksha-Welt, die sich durch Medien mitteilen.

Akshauhini - Sanskrit. Militärische Abteilung, bestehend aus 21 870 Streitwagen, 21 870 Elephanten, 109 650 Fusssoldaten und etwa 65 000 Berittenen

Alchimie - Die Lehre vom inneren Zusammenhang der Stoffe; die "Chemie" des Mittelalters, mit dem Ziel, Materie in einen vollkommenen Zustand zu bringen; ab 17./18. Jahrhundert das okkulte Suchen nach Geheimarzneien oder Verwandlung unedler Metalle in Gold.

Ananda - Sanskrit: "spirituelle Glückseligkeit".

Anantadeva - Sanskrit: "der Herr, der unendlich ist". Ein weiterer Name Sheshas

Antariksha-Welt - Sanskrit: "äussere Sphäre". Bereich in der Nähe der Erde, bei der äusseren Grenze der Atmosphäre, wo feinstoffliche Geistwesen leben. Wenn jemand mediale Fähigkeiten hat, dann ist es dieser Bereich, mit dem er Kontakt aufnimmt und von wo er gewisse Informationen bezieht. Wer im gegenwärtigen Leben Kontakt mit der Antariksha-Welt aufnimmt, von dem wird gesagt, dass er nach dem Tod selbst in diese Sphären eingeht. (beschrieben im Shrimad-Bhagavatam 5.24.5)

Apara-prakriti - die niedere, materielle Energie des Herrn

Apaurusheya - Sanskrit: "nicht von Menschen geschaffen". Bezeichnung für das vedische Schrifttum, das nicht von Menschen geschaffen, sondern von Gott offenbart wurde

Arati - Indische Tempelzeremonie zur Begrüssung des Herrn (Deity) auf dem Altar, während Weihrauch, Lampen, Wasser, Tücher, Blumen, Wedel, Fächer und Muschelhorn zu musikalischer Begleitung (kirtana) geopfert werden

Arcana - der hingebungsvolle Vorgang der Bildgestaltenverehrung im Tempel

Arca-vigraha - auch murti, deity; Bildgestalt des Herrn (im Tempel), durch die der Herr sich Seinen Geweihten offenbart und ihnen ermöglicht, Ihm persönlich zu dienen

Arjuna - Freund Krishnas; einer der fünf Pandava- Brüder, dem Krishna die Bhagavad-gita verkündete

Asat - "nicht ewig", zeitweilig; Eigenschaft der Materie

Ashrama - 1. Einsiedelei oder klosterähnliche Anlage, wo ein spiritueller Meister oder ein Heiliger wohnt. 2. Bezeichnung für die vier spirituellen Lebensabschnitte im vedischen Varnashrama-Gesellschaftssystem: Brahmacarya (Leben als zölibatärer Student), Grihasta (Haushälterleben), Vanaprastha (Leben in Zurückgezogenheit), Sannyasa (Lebensstand der Entsagung).

Ashtanga-Yoga - Sanskrit: "achtfacher mystischer Yoga". Der von Patanjali eingeführte achtstufige Pfad des mystischen Yoga: 1. Yama (fünf Verbote) 2. Niyama (fünf Gebote) 3. Asana (Sitzstellungen) 4. Pranayama (Atemübungen zur Beherrschung der Lebenslüfte) 5. Pratyahara (Zurückziehen der Sinne von den Sinnesobjekten) 6. Dharana (Konzentration) 7. Dhyana (Meditation), 8. Samadhi (Trance, d.h. Versenkung in Meditation über die Überseele, Paramatma). Die ersten vier Stufen werden zusammenfassend auch als Hatha-Yoga bezeichnet.

Astralebene - Die feinstofflich-materielle Ebene des Geistes, parallel zu unserer physisch greifbaren grobstofflich-materiellen Welt.

Astralkörper/Ätherkörper - feinstofflicher Körper

Astralreise - Auch "Separation" oder "ausserkörperliche Erfahrung" genannt. 
Die Fähigkeit der Seele, gemeinsam mit ihrem feinstofflichen Astralkörper vorübergehend aus dem grobstofflichen, physischen Körper auszutreten und sich frei auf der Astralebene zu bewegen. Dies kommt vor allem während des Schlafes vor (viele Träume sind Astralreisen), wobei der Astralreisende seinen gesunden, aber schlafenden oder bewusstlosen Körper verlässt, sich in seinem feinstofflichen Körper umherbewegt und schliesslich wieder in seinen grobstofflichen Körper zurückkehrt. Die vedische Literatur berichtet von mystischen Yogis, die durch Beherrschung der Kunst des Astralreisens sogar imstande sind, die Erdatmosphäre zu durchstossen, durch verschiedene Bereiche des Universums zu gleiten und andere Planeten zu besuchen. Bei der Astralreise bleibt der Astralkörper mit dem physischen Körper durch einen unsichtbaren, feinstofflichen "Silberfaden" verbunden. Dasselbe Phänomen tritt auch im Moment des Todes auf, mit dem Unterschied, dass dann der Silberfaden reisst und die Seele nicht wieder in ihren grobstofflichen Körper zurückkehren kann.

Asura - Dämon; Feind der Halbgötter und der Gottgeweihten, auch

Atheismus - Griech. Die Ablehnung, Verneinung oder Leugnung der Existenz Gottes. Man muss zwischen verschiedenen Formen des Atheismus unterscheiden: 1. "theoretischer" oder "philosophischer Atheismus", der nicht das Dasein Gottes schlechthin leugnet, sondern nur die Erkennbarkeit Gottes bestreitet (Agnostizismus) oder die Gewissheit jeglicher Aussage über Gott bezweifelt (Skeptizismus) 2. "Religiöser Atheismus", der die Existenz eines persönlichen Gottes verneint und das Nichts (Buddhismus) oder die unpersönliche, undifferenzierte, alldurchdringende Energie (Mayavada, Monismus, Pantheismus) als das Höchste hinstellt oder die Existenz eines einzigen höchsten Gottes verneint und viele gleichgestellte Götter verehrt (Polytheismus) 3. "Materialistischer Atheismus", der prinzipiell jegliche Existenz höherer, übersinnlicher Prinzipien leugnet und das Materielle, Diesseitige über alles stellt.

Äther - Das feinste der fünf grobstofflichen Elemente, der ätherische Raum jenseits von Luft, Feuer usw.

Atma - sanskrit: "das Selbst, die individuelle spirituelle Seele", das wahre innere Selbst. Der Atma ist die ewige, unsterbliche spirituelle Seele, die in allen Inkarnationen wiedergeboren wird und die nach der Befreiung aus dem Kreislauf der Geburten und Tode (Samsara) in die spirituelle Welt zurückkehrt. Je nach Kontext kann sich der Begriff Atma aber auch auf das "falsche Selbst" beziehen, mit dem sich das bedingte Lebewesen unter dem Einfluss des Ahankara fälschlicherweise identifiziert, also auf den grob- oder den feinstofflichen Körper.

Atmarama - Sanskrit: "jemand, der im Selbst Freude findet". Eigenschaft Krishnas und der reinen, befreiten Lebewesen, deren Glückseligkeit nicht von äusseren Dingen abhängig ist.

Aura - Lat.: "Luft", "Hauch". Der dem gewöhnlichen Auge unsichtbare, feinstoffliche "Lichtkranz", der den Körper sowohl des Menschen als auch der Tiere und Pflanzen umgibt. Die Aura kann je nach Charakter, Gemütsstimmung und Gesundheitszustand ihre Form und Farbe wechseln, und erfahrene Medien sollen an gewissen Veränderungen der Aura noch verborgene Krankheiten erkennen können, bevor andere Krankheitssymptome auftreten.

Avatara - Sanskrit: "jemand, der herabsteigt". Inkarnation des Höchsten Herrn, die in der materiellen Welt erscheint, um eine bestimmte Mission zu erfüllen; selten auch eine besonders ermächtigte spirituelle Persönlichkeit, die mit einer bestimmten Mission von Gott in die materielle Welt geschickt wird (Shaktyavesha-avatara).

Ayurveda - Sanskrit: "Wissenschaft vom langen Leben". Das altindische System der Medizin auf Grundlage ganzheitlicher Lebensbetrachtung

B

Balarama - (bala - spirituelle Stärke; rama - das Behältnis spiritueller Freude) Krishnas älterer Bruder

Bewusstsein - Gemäss der vedischen Philosophie ist das Bewusstsein das für die materiellen Sinne erkennbare Symptom der spirituellen Seele, anhand dessen man auf das Vorhandensein der Seele schliessen kann, welche sonst nicht direkt wahrnehmbar ist. Bewusstsein ist die von der Seele ausströmende Lebenskraft, die in allen beseelten Wesen, sowohl im Menschen als auch in allen Tieren und Pflanzen, zu finden ist und alle Lebenssymptome im Körper ermöglicht.

Bhagavad-Gita - Sanskrit: "der Gesang Gottes". Der Höhepunkt des Epos Mahabharata; enthält das Gespräch zwischen Krishna, der Höchsten Persönlichkeit Gottes, und Arjuna vor 5000 Jahren auf dem Schlachtfeld von Kurukshetra; wichtigster Text des vedischen Schrifttums, beinhaltet die Zusammenfassung der gesamten vedischen Philosophie

Bhagavan - Sanskrit: "derjenige, der alle Füllen besitzt". 1. Name von Krishna als das Behältnis aller Schönheit, aller Kraft, allen Reichtums, allen Ruhms, allen Wissens und aller Entsagung. 2. Dritte und höchste Stufe in der Erkenntnis Gottes als höchste Person. 3. In seltenen Fällen als Bezeichnung für eine mächtige spirituelle Persönlichkeit oder einen mächtigen Halbgott.

Bhakta - Sanskrit: "jemand, der sein Leben Gott geweiht hat". Ein Gottgeweihter, der dem Pfad des Bhakti-Yoga folgt.

Bhakti - Sanskrit: "Liebe, Hingabe". Die von Herz und Seele kommende Liebe und Hingabe zur Höchsten Persönlichkeit Gottes.

Bhakti-Yoga - Verbindung mit dem Höchsten Herrn durch hingebungsvollen Dienst; wird in der Bhagavad-Gita schlussfolgernd als die höchste Form des Yoga bezeichnet

Brahma - Das höchste Lebewesen im Universum; wird zu Beginn der Schöpfung auf der Lotosblüte geboren, die dem Nabel von Garbhodakashayi Vishnu entspriesst; erschafft auf Anordnung Vishnus die Körper aller Lebewesen im Universum; für die Erscheinungsweise der Leidenschaft zuständig.

Brahma-bhuta - die Stufe der Selbstverwirklichung jenseits der materiellen Dualität, auf der man von spiritueller Freude erfüllt ist - jenseits von Begehren und Klagen - und mit universaler Sicht sieht.

Brahmacari - Student im Zöllibat, der die vedischen Schriften unter der Anleitung eines spirituellen Meisters studiert

Brahmacarya - Leben als Studierender im Zölibat; der erste Abschnitt im vedischen ashrama-System des spirituellen Lebens.

Brahmajyoti - Die alldurchdringende spirituelle Ausstrahlung, die vom transzendentalen Körper des Höchsten Herrn ausgeht; der spirituelle Himmel, in dem die Vaikuntha-Planeten schweben; das Ziel der Unpersönlichkeitsphilosophen, das Brahman.

Brahma-muhurta - Glückverheissendste Zeit des Tages für spirituelle Tätigkeiten; beginnt 1 Stunde 35 Minuten vor Sonnenaufgang und dauert 48 Minuten.

Brahman - Sanskrit: "die Transzendenz, die spirituelle Natur". 1. (allg.) die absolute spirituelle Wahrheit, 2. (im Sinne von Brahmajyoti, "die leuchtende Ausstrahlung, die von Gott ausgeht", das sogenannte "weisse Licht") der unpersönliche Aspekt der Absoluten Wahrheit, die erste Stufe der Erkenntnis des Absoluten. 3. (im Sinne von Param Brahman, "das höchste Brahman") eine Bezeichnung von Gott (im Gegensatz zu allen untergeordneten spirituellen und materiellen Aspekten).

Brahmana - Sanskrit: "jemand, der das Brahman kennt"; in den Veden bewanderte Weise und Gelehrte, die die Gesellschaft spirituell führen; die erste der vier varna-Unterteilungen der vedischen Gesellschaft.

Brahma-samhita - Von Brahma nach seiner Erleuchtung verfasste Hymne zum Lobpreis Krishnas, Govindas; eine sehr alte Sanskritschrift, die von Shri Chaitanya in einem Tempel in Südindien wiederentdeckt wurde.

Buddhi - Sanskrit: "Intelligenz".

Buddhi-Yoga - Sanskrit: "Yoga der Intelligenz". Anderer Ausdruck für Bhakti-Yoga, der darauf hinweist, dass dieser Yoga den höchsten Gebrauch der Intelligenz erfordert.

Buddhismus - Die von Buddha (560-480 v.u.Z.) begründete Lehre der (Selbst-) Erlösung von materiellem Leid durch Versenkung und Askese. Der Buddhismus ist ein Beispiel für eine "atheistische, d.h. gott-lose Religion": Er ist insofern eine Religion, als er an eine sittliche Weltordnung, an das Ideal sittlicher Vollkommenheit, an Karma und Reinkarnation und an eine letztliche Befreiung glaubt. Andererseits lehnt er jedoch jegliche Gottesvorstellung ab und stellt die unpersönliche Befreiung, das Nirvana, als höchstes Ziel dar.

C

Caitanya - Sanskrit: "Bewustsein", Name für Chaitanya Mahaprabhu.

Caitanya Mahaprabhu - eine Inkarnation Krishnas in der Rolle eines Gottgeweihten; vor etwa 500 Jahren in Bengalen, Indien, erschienen, um das Chanten der Heiligen Namen Krishnas als den Vorgang der Gotteserkenntnis im gegenwärtigen Zeitalter des Kali einzuführen.

Caitanya- charitamrita - die Biographie Shri Chaitanya Mahaprabhus, verfasst von Krishnadasa Kaviraja im 16. Jahrhundert

Camara - Fliegenwedel aus den Schwanzhaaren eines Yaks.

Candala - wörtl. "jemand, der Hundefleisch isst" (Hundeesser); Angehöriger einer der niedrigsten Menschenklassen, Unberührbarer.

Caturmasya - Die vier Monate der Regenzeit in Indien (etwa Juli bis Oktober), während derer Heilige an einem Ort verweilen und sich bestimmte Entsagungen und Bussen auferlegen.

Chanten - Englisch, to chant "singen, sprechen, rezitieren". Bezeichnet die Praxis des meditativen Singens oder Betens vedischer Mantras (Hymnen).

Cintamani - Stein der Weisen oder spiritueller Edelstein.

D

Dandavat - Sanskrit: "wie ein Stock". Ehrerbietung, die man einem Höhergestellten darbringt, indem man sich flach zu Boden wirft

Deva - Halbgott.

Devaki - Die Frau Vasudevas; Krishnas "leibliche" Mutter; Schwester Kamsas.

Dharma - Sanskrit: "Pflicht". 1. Die ewige, tätigkeitsgemässe Pflicht und Eigenschaft des Lebewesens, der spirituellen Seele, die darin besteht, der Höchsten Persönlichkeit Gottes, Krishna, zu dienen. 2. Religiöse Grundsätze in der Gesellschaft (siehe: Varnashrama-dharma)

Dhoti - übliche Kleidung für Männer in Indien, ein einfaches Tuch, das um den Unterkörper geschlungen wird

Dhritarashtra - Der blinde Bruder Pandus und Viduras; nahm nach dem Tode Pandus die fünf Pandavas in seine Obhut; unterstützte seine Söhne bei dem Versuch, die fünf Pandavas zu töten; verursachte so letztlich die Schlacht von Kurukshetra.

Dhyana - Meditation

Dronacarya - Befehlshaber der Armee Duryodhanas; Lehrer Arjunas.

Durga - die personifizierte materielle Energie; die Frau von Shiva

Duryodhana - Ältester Sohn Dhritarashtras von niederträchtigem Charakter; Vetter der Pandavas; mitschuldig an der Schlacht von Kurukshetra und Anführer der Kurus in der Schlacht.

Dvaita - Sanskrit: "Dualismus". Lehre, dass Gott und die Lebewesen ewiglich quantitativ verschieden sind.

Dvapara- yuga - Siehe: Yugas

Dvaraka - Befestigte Stadt, die Sri Krishna im Meer erbaute und in der Er mit 16 108 Frauen in ebensovielen Palästen als König lebte (etwa 600 Kilometer nördlich von Bombay am Golf von Katsch gelegen).

E

Ekadashi - wörtlich: "der elfte Tag" (nach jeweils Vollmond und Neumond); besonderer Fastentag der Vaisnavas; Tag zur verstärkten Erinnerung an Krishna, an dem man von Getreide und Hülsenfrüchten aller Art fastet.

Esoterik - griech.: esotericos "nach innen gerichtet, geheim". 1. Hauptbedeutung: Beschäftigung mit den inneren Werten und Wahrheiten des Daseins; das Beschreiten des "Weges nach Innen", d.h. des Pfades der inneren, spirituellen Erkenntnis, ohne sich allzu sehr in die Welt der Äusserlichkeiten, des Materiellen zu verstricken. 2. Nebenbedeutung: Geheimwissen, Verborgenes, das nur einem inneren Kreis von Eingeweihten zugänglich und nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist. 3. modern: Sammelbegriff für alle verschiedenen Bereiche der Parapsychologie, Grenzwissenschaften, Geheimlehren usw.

Exoterik - griech.: exotericos "nach aussen gerichtet, öffentlich". Gegenteil von Esoterik. 1. Beschäftigung mit den Äusserlichkeiten des Daseins, Oberflächlichkeit, Inhalts- und Sinnlosigkeit. 2. Im Sprachgebrauch der Geheimwissenschaften alle Lehren und Erkenntnisse, die nicht nur auf den inneren Kreis der Mitglieder beschränkt, sondern auch für Aussenstehende, für die Allgemeinheit zugänglich sind.

F

Feinstoffliche Elemente - Die drei Elemente des feinstofflichen Körpers: Verstand (Geist), Intelligenz und Falsches Ego.

Feinstofflicher Körper - Sanskrit Linga-sharira, "Körper der Wünsche". Der dem gewöhnlichen Auge unsichtbare Körper aus den drei feinstofflichen Elementen, der den Tod des grobstofflichen Körpers überlebt und die Seele in den neuen Körper begleitet; der Sitz aller Wünsche und Gefühle und des Gedächtnisses, wo verschiedenste Arten von Erinnerungen (auch aus früheren Leben) gespeichert sind; kann eine vom grobstofflichen Körper getrennte Existenz und Sinneswahrnehmung haben

G

Gandharvas - himmlische Sänger und Musiker unter den Halbgöttern, mit Flügeln ausgestattete Devas, die für ihren Gesang berühmt sind.

Gandiva - Arjunas Kampfbogen, ein Geschenk des Feuergottes Agni.


Ganga - der heilige Fluss Ganges

Garbhodakashayi Vishnu - Der zweite purusha avatara; Erweiterung Maha-Vishnus; liegt in jedem Universum auf Shesha im Garbhodaka-Meer.

Gargamuni,Gargacarya - Priester der Yadu-Dynastie.

Garuda - der gefiederte Träger Shri Vishnus, Gottgeweihter in der Gestalt eines riesigen Adlers, von dem Sich Vishnu tragen lässt, wenn Er in der materiellen Welt erscheint.

Gaudiya-Vaishnava-sampradaya - Nachfolge der spirituellen Meister nach Caitanya Mahaprabhu.

Geist - 1. Sanskrit Manah: eines der drei feinstofflichen Elemente, in welchem die Funktionen des Denkens, Fühlens und Wollens stattfinden; Sammelbecken aller Sinneseindrücke, mit zwei Haupttätigkeiten: Annehmen und Ablehnen. Eines der Hauptziele im Yoga ist es, das flatterhafte Wirken des Geistes unter die Herrschaft der Intelligenz zu bringen und ihn bewusst auf den Höchsten zu richten. 2. feinstoffliches Geistwesen; Lebewesen ohne grobstofflichen Körper.

Ghee - geklärte Butter, Butterfett.

Gopala - Sanskrit: "Beschützer der Kühe". Ein Name Krishnas.

Gopis - 1. die älteren Kuhhirtenfrauen. 2. Kuhhirtenmädchen von Vrindavana, Krishnas engste Freundinnen und reinste Geweihte, die sich auf der höchsten Stufe der vollkommenen, reinen Liebe und Hingabe zu Krishna befinden.

Goloka - Siehe: Vrindavana

Gosvami - Sanskrit: "jemand, der seine Sinne beherrscht". Vedischer Titel für einen Menschen im Lebensstand der Entsagung (Sannyasi); zuweilen auch nur Svami.

Gott - Das höchste, allmächtige Wesen, von dem alles ausgegangen ist, sowohl die persönlichen Seelen als auch die unpersönlichen Energien; ist durch Seine Energien immanent alldurchdringend und weilt gleichzeitig in Seiner transzendenten, ursprünglichen Form in der spirituellen Welt.

Grihasta - Vedischer Haushälter; verheirateter Mann, der den vedischen Prinzipien des Familienlebens folgt, der zweite Lebensabschnitt im ashrama-System des spirituellen Lebens.

Grobstoffliche Elemente - Die fünf grundlegenden Elemente der grobstofflichen Materie: Erde (feste Elemente), Wasser (flüssige Elemente), Feuer (Energie wie Wärme, Elektrizität usw.), Luft (gasförmige Elemente) und Äther (Dimension des Raumes).

Grobstofflicher Körper - Sanskrit: Deha, Kshetra: "Feld (in dem die Seele tätig ist)". Der sichtbare Körper aus den fünf grobstofflichen Elementen; durchläuft die Stadien von Geburt, Kindheit, Wachstum, Erzeugung von Nachkommen, Schwinden und Tod; besitzt an sich kein Leben, denn er besteht nur aus toter Materie; alle im grobstofflichen Körper sichtbaren Lebenssymptome sind nur aufgrund der Gegenwart der Seele möglich.

Guna - Sanskrit: "Seil, Strick". Bezeichnung für die drei Erscheinungsweisen der materiellen Natur, die das Bewusstsein und die Handlungen aller Lebewesen beeinflussen: Tugend (Sattva-guna), Leidenschaft (Rajo-guna) und Unwissenheit (Tamo-guna).

Guru - Sanskrit: "Lehrer". Ein selbstverwirklichter spiritueller Meister, der seine Schüler auf dem Pfad des spirituellen Lebens führt.

Gurukula - Schul-ashrama des spirituellen Meisters.

H

Halbgott - Sanskrit Deva. Frommes, auf höheren Planeten wohnendes Wesen mit universaler Verantwortung und Macht. Vedische Halbgötter sind bekannt als Brahma, Shiva, Surya, Chandra, Indra, Agni, Varuna, Ganapati usw.

Hatha-Yoga - Bezeichnung für die ersten vier Stufen des Ashtanga-Yoga-Pfades. System körperlicher und atemtechnischer Übungen, um die Sinne zu beherrschen.

Hinduismus - Neuzeitlicher Sammelbegriff für alle Arten von Religionen und Philosophien, die auf dem indischen Subkontinent zu finden sind. Der Begriff selbst stammt nicht aus den Veden, sondern wurde von den islamischen Eroberern erstmals im 7. Jahrhundert geprägt.

I

Indra - der König der himmlischen Planeten, Halb-Gott Indra-Deva

Ishvara - Sanskrit: "Herrscher". 1. Herrschende Gottheit in der materiellen Welt (z.B. Shiva, Brahma, Indra usw.). 2. Der höchste Ishvara (Parameshvara), die Höchste Persönlichkeit Gottes, Krishna.

ISKCON - Englisch, Abkürzung für "International Society for Krishna Consciousness", die "Internationale Gesellschaft für Krishna-Bewusstsein", die 1966 von A.C. Bhaktivedanta Swami (1896-1977) gegründet wurde; steht in einer ununterbrochenen Schülernachfolge, die bis in die vedische Zeit zurückreicht.

J

Janmastami - Feier zum Erscheinungstag Krishnas in der materiellen Welt.

Jiva - Sanskrit: "(verkörperte) Seele". Die verkörperte individuelle Seele, die in die materielle Welt gefallen ist und den Körper mit Bewusstsein durchdringt.

Jiva-tattva - Kategorie der Lebewesen, der winzigen spirituellen Bestandteile des Höchsten Herrn.

Jnana - Sanskrit: "Wissen". 1. Sammelbegriff für theoretisches spirituelles wie auch materielles Wissen. 2. Jnana und Vijnana ("Wissen" und "Erkenntnis") als zwei Aspekte des transzendentalen Wissens: theoretisches Wissen und Unterscheidungsvermögen und die praktische Verwirklichung und Anwendung des spirituellen Wissens.

Jnana-Yoga - Pfad der spirituellen Erkenntnis durch Studium der Schriften und philosophische Spekulation.

Jñani - jemand auf dem Pfad des jñana-yoga

K

Kaishora - Krishnas Alter vom elften bis zum fünfzehnten Lebensjahr.

Kala - Sanskrit: "Zeit". Der in der materiellen Welt wirkende Zeit-Faktor, der die Zerstörung aller materiellen Formen verursacht; eine Repräsentation der Macht Gottes in Seiner unpersönlichen Form. "Zeit bin Ich, der alles verschlingende Tod."

Kali - eine Erweiterung der Göttin Durga.

Kali-yuga - Sanskrit: "das Zeitalter des Streites und der Heuchelei". Das vierte und letzte Zeitalter (yuga) im Zyklus der vier Weltalter, in dem wir uns gegenwärtig befinden; begann vor fünftausend Jahren und dauert insgesamt 432 000 Jahre. Im Kali-yuga sinken die guten Eigenschaften, die Lebensdauer usw. der Menschen allmählich auf ein Minimum.

Kalpa - ein Tag in der Zeitrechnung Brahmas

Kama - Sanskrit: "Lust, Begehren". Von der Bhagavad-gita (3.39) als grösste Feindin der Seele beschrieben; die "pervertierte Reflexion" (verzerrte Widerspiegelung) der ursprünglichen Liebe zu Gott.

Kanthi- mala - Neckbeads, eine heilige Kette, die die Geweihten Krishnas um den Hals tragen

Karma - Sanskrit: "Tat, Handlung, Wirken". 1. materielle fruchtbringende Handlungen im Einklang mit den Gesetzen der Natur, wie sie unter anderem in den vedischen Schriften niedergelegt sind; dieses positive Handeln zieht auch positive, d.h. erfreuliche und genussvolle Reaktionen nach sich ("gutes Karma"). 2. das Gesetz von Aktion und Reaktion. 3. Karma-Yoga als Pfad der Gotteserkenntnis, bei der man die Früchte seiner Arbeit Gott darbringt.

Karma-kanda - Durch vedische Prinzipien regulierte fruchtbringende Tätigkeiten, um auf die himmlischen Planeten zu gelangen.

Karma- yoga - der Pfad der Gotteserkenntnis, bei der man die Früchte seiner Arbeit Gott darbringt

Karmi - Jemand, der karma-Tätigkeiten ausführt; ein Materialist.

Kastensystem - Neuzeitliche, degenerierte Form des ursprünglichen Varnashrama-Gesellschaftssystems; was hier über den sozialen Status entscheidet, ist die Geburt in einer bestimmten "Kaste" (Gesellschaftsklasse), statt die persönlichen Fähigkeiten und Eigenschaften (wie dies in der Bhagavad-gita gefordert wird).

Kaumara - Krishnas Kindheitsalter bis zum Ende des fünften Lebensjahres.

Kaustubha - Edelstein an der Halskette Vishnus.

Kirtana - Das Chanten über die Herrlichkeit des Herrn durch 1. Singen vedischer Hymnen oder mantras und 2. durch Sprechen oder Vortragen; einer der neun Vorgänge des hingebungsvollen Dienstes.

Krishna - Sanskrit: "der Allanziehende". Der Name Gottes, der von den vedischen Schriften als Sein Hauptname beschrieben wird.

Kshatriya - Jemand, der unter Anleitung der brahmanas die Gesellschaft verwaltet und schützt; die zweite varna-Unterteilung der vedischen Gesellschaft.

Kshirodakashayi Vishnu - Der dritte purusha-avatara; Erweiterung Garbhodakashayi Vishnus; liegt in jedem Universum auf Shesha im Meer der Milch auf Shvetadvipa; alldurchdringende Überseele und Erhalter des Universums.

Kumaras - die vier Söhne Brahmas (Sanaka, Sanatana, Sananda und Sanat- kurmara), die aus seinem Geist geboren wurden. Sie sind im brahmacarya lebende große Weise in der Gestallt fünfjähriger Knaben, die ständig von Planet zu Planet reisen und Krishna- Bewusstsein predigen

Kunkuma - süsslich duftendes, rotes Puder.

Kurus - die Dynastie der Nachkommen König Kurus. Sowohl die Söhne Dhritarashtaras als auch die Pandus gehörten zu dieser Dynastie und waren im allgemeinen als Kurus bekannt. Als es jedoch zur Auseinandersetzung zwischen den beiden Familien kam, bezeichnete man die Söhne Dhritarashtras als Kurus oder Kauravas und die Söhne Pandus als Pandavas.

L

Lakshmi - Die Glücksgöttin, die Gemahlin Narayanas in Vaikuntha.

Lila - Transzendentales Spiel Gottes, transzendentale Taten Sri Krishnas oder Seiner Persönlichen Erweiterungen.

M

Madhava - Sanskrit: "der Gemahl der Glücksgöttin". Ein Name Krishnas.

Madhurya-rasa - Ewige Beziehung zu Krishna in ehelicher Liebe.

Mahabharata - Sanskrit: "die grosse Geschichte des Königreiches von Bharata-varsha (Indien)". Mit mehr als 100 000 Doppelversen das längste Epos der Weltliteratur; beschreibt die Auseinandersetzungen zwischen den Kauravas und den Pandavas; enthält die Bhagavad-Gita.

Maha-mantra - Sanskrit: "der grosse Gesang der Befreiung". Der von allen vedischen Schriften für das gegenwärtige Kali-yuga empfohlene Mantra, um am schnellsten und sichersten Selbstverwirklichung zu erlangen: Hare Krishna Hare Krishna, Krishna Krishna Hare Hare - Hare Rama Hare Rama, Rama Rama Hare Hare

Mahatma - "große Seele"; ein Gottgeweihter auf dem Pfad des Krishna- Bewusstseins

Mahat-tattva - die Gesamtheit der materiellen Energie

Maha-Vishnu - Siehe: Purusha- avataras

Mantra - Sanskrit: "Gesang zur Befreiung des Geistes" (mana-Geist und traya-befreien, meist übersetzt mit "Hymne"). Eine transzendentale Klangschwingung, die imstande ist, den Geist (das Denken, Fühlen und Wollen) von materieller Beeinflussung zu befreien und somit das Bewusstsein zu läutern und zu erheben.

Manu - ein Halbgott; der Vater der Menschheit

Mathura - Krishnas Erscheinungsort in der Nähe von Vrindavana, wohin Er zurückkehrte, nachdem Er Seine Spiele in Vrindavana beendet hatte.

Maya - Sanskrit: "das, was nicht ist". 1. maha-maya: Täuschung, Illusion, unter deren Einfluss sich das spirituelle Lebewesen mit dem materiellen Körper identifiziert und seine Beziehung zu Krishna vergisst. 2.yoga-maya: innere Energie Krishnas, durch die Sich Krishna Seinem reinen Geweihten teilweise offenbart, aber Seine göttliche Grösse verborgen hält, um eine enge, vertrauliche Beziehung zu ermöglichen.

Mayavada - Sanskrit: "die Lehre, dass alles Maya (Illusion) ist". Die philosophische Form des Atheismus, die Gottes individuelle Persönlichkeit leugnet und lehrt, alles sei eins und die vor uns erschaffene Welt der Dualität sei Illusion; letztlich falle auch der quantitative Unterschied zwischen "Gott" und den Lebewesen weg, worauf man mit dem Höchsten "verschmelze" und "eins werde"; gemäss der atheistischen Interpretation der Vedanta-Philosophie durch Sankara.

Mayavadis - Anhänger atheistischer, monistischer Philosophie, die die Existenz eines Gottes als höchste Person zurückweisen und auch die Individualität des Lebewesens als Illusion bezeichnen. Nach ihrer Theorie ist Gott formlos und unpersönlich, weshalb sie ihre eigene individuelle Persönlichkeit aufgeben wollen, um mit dem Absoluten eins zu werden

Moksha - Sanskrit: "Befreiung".

Monotheismus - Griechisch: "Eingottglaube" (monos = eins, einzig; theos = Gott). Die Vorstellung eines einzigen höchsten Gottes, der die Welt erschaffen hat und lenkt. Auch die vedischen Schriften vertreten letztlich die monotheistische Auffassung, wenngleich Atheismus, Pantheismus, und Polytheismus als niedrigere Stufen der Erkenntnis des Absoluten ebenfalls beschrieben werden.

Mukti - Sanskrit: "Befreiung"; auch Moksha. 1. Befreiung aus dem Kreislauf von Geburt und Tod als Beendigung allen materiellen Leids. 2. Die höchste Befreiung in Form der Rückkehr in die spirituelle Welt.

Mukunda - Sanskrit: "derjenigem, der Befreiung gewährt". Ein Name Krishnas.

Muni - ein Weiser

Murti - siehe: Arca-vigraha.

N

Nadi - Sanskrit: "Tunnel". Die 118 feinstofflichen Kanäle, durch die sich die Energie der Seele im Körper ausbreitet. Im Moment des Todes verlässt die Seele den Körper durch einen dieser Tunnel.

Naimisharanya - Wald in Uttar Pradesh. Suta Gosvami trug dort einer Versammlung von Weisen unter der Führung Shaunaka Rishis das Shrimad-Bhagavatam vor, wie er es gehört hatte, als Shukadeva Gosvami es Maharaja Parikshit vortrug.

Narada Muni - großer Gottgeweihter, Inkarnation des reinen hingebungsvollen Dienstes zu Shri Krishna

Narasimha(deva) - die Halb- Mensch- halb- Löwen- Inkarnation Krishnas.

Narayana - Sanskrit: "Ruhestätte aller Lebewesen" (nach der Vernichtung des Universums); Name Krishnas in Seinem Vaikuntha-Aspekt. Die vierarmige Form Krishnas, die auf den Vaikuntha- Planeten residiert.

Nirguna - ohne materielle Eigenschaften, transzendental.

Nirvana - Sanskrit: "das Erlöschen", "die Beendigung der materiellen Existenz". Im Buddhismus gilt das Nirvana als das höchste und letzte Ziel allen Strebens, die vollkommene Leere, das "Nichts", das heisst, das gänzliche Erlöschen des Ichs. - Selbstmord des Lebewesens - Doch dies ist ein Fehlverständnis dieses Sanskritbegriffes, der in der Bhagavad-gita klar definiert wird. Er bezieht sich lediglich auf das Erlöschen der Ichsucht, des Negativen falschen Ego. Buddha selbst definierte das Nirvana als "das absolute Versiegen der Gier, des Hasses und der Verblendung".

Nitya-baddhas - Ewig bedingte Seelen, die ihre Beziehung zu Krishna vergessen haben.

Nitya-siddhas - Ewig Krishna-bewusste Seelen.

Nityananda - Inkarnation Balaramas, die vor etwa 500 Jahren in Radhadesh, Indien, als der Gefährte Caitanya Mahaprabhus erschien.

Nrisimhadeva - Sanskrit: nri-Mensch; simha-Löwe. Die Halb-Mensch-halb- Löwen-Inkarnation Gottes

O

Om (Omkara) - Der Ur-Klang des Universums. Die heilige Sanskritsilbe AUM, die die Absolute Wahrheit in Ihrem unpersönlichen Aspekt repräsentiert. "Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Und durch das Wort ist alles geworden".

P

Pandavas - Die fünf Söhne Maharaja Pandus: Yudhishtira, Arjuna, Bhima, Nakula und Sahadeva; siegten in der Schlacht von Kurukshetra gegen die Kurus.

Pandu - Bruder Dhritarashtras; Vater der fünf Pandavas.

Pantheismus - Griechisch: "Allgottlehre" (pan = alles, jedes; theos = Gott). Nach dem Werk "Pantheistikon" des britischen Philosophen John Toland (1679-1722) im Jahre 1705 erstmals in Europa geprägt; lehnt sich an diejenige altgriechische Auffassung, die zwar nicht die Existenz Gottes, wohl aber Seine Persönlichkeit und Transzendenz bestreitet. Die Lehre besagt, dass Gott und die Welt (die Natur) eins seien, dass Gott also nicht hinter der Welt als ihr Schöpfer stehe, sondern überall in den Phänomenen der Natur gegenwärtig sei, womit Er zu einer unpersönlichen Urkraft wird. Arthur Schopenhauer bezeichnete diese Vorstellung als "höflichen Atheismus". Auch in der vedischen Philosophie finden wir eine ähnliche Vorstellung: die sogenannte "universale Form Gottes" (Virat-rupa).

Parakiya-rasa - Die Beziehung zwischen Krishna und den gopis, die bereits verheiratet waren; spirituelle aussereheliche Liebesbeziehung; von allen möglichen rasas die höchstvollkommene Stufe der reinen Liebe zu Krishna.

Paramahamsa - wörtlich: "der höchste Schwan"; ein Gottgeweihter höchsten Ranges; die höchste Stufe des sannyasa-Standes.

Param Brahman - Sanskrit: "das höchste Brahman". Bezeichnung für die Höchste Persönlichkeit Gottes, Sri Krishna.

Paramatma - Sanskrit: "die Höchste Seele, die Überseele". Die in der materiellen Welt allgegenwärtige Form der persönlichen Erweiterung Gottes, sowohl im Herzen aller Lebewesen als auch in allen Atomen als grundlegende, zusammenhaltende Kraft. Der Paramatma wirkt als Zeuge aller Handlungen und als Erlaubnisgeber im Herzen der Lebewesen und ist der entscheidende Faktor für das funktionieren des Karma-Gesetzes, denn Er begleitet die Seele durch alle Lebensformen hindurch. Die Erkenntnis des Paramatma ist die zweite Stufe in der Erkenntnis des Absoluten.

Parampara - Sanskrit: "Traditionsfolge von Generation zu Generation". Schülernachfolge, d.h. die ununterbrochene Kette der spirituellen Meister, die das vedische Wissen seit dessen Offenbarung im Universum durch die Lehrer-Schüler-Generationen herabreicht

Parikshit Maharaja - Enkel der Pandavas; Weltherrscher nach Yudhishtira Maharaja; hörte von Shukadeva Gosvami das Shrimad-Bhagavatam sieben Tage lang bis zu seinem Tod und erreichte so die Vollkommenheit.

Patañjali - Lehrer des ashtanga- yoga- Systems und Verfasser des Yoga- sutra

Patala - Das untere Planetensystem.

Pauganda - Krishnas Alter vom sechsten bis zum Ende des zehnten Lebensjahres.

Philosophie - Griechisch: "Weisheitsliebe". Ursprünglich bezeichnete dieser Begriff das alle Bereiche der Existenz umfassende Streben nach Harmonie und Erkenntnis mit dem erklärten Ziel der Einsicht in die grösseren Zusammenhänge des Daseins und des Findens absoluter, nicht an Ort, Zeit oder Umstand gebundener Wahrheit. Historisch betrachtet gibt es verschiedenste, sich oft widersprechende philosophische Theorien.

Polytheismus - Griechisch: "Vielgötterglaube". Der Glaube an eine Vielzahl von einzelnen Göttern, wie ihn beispielsweise die altgriechische oder römische Mythologie vertritt; hierbei können die Götter zwar unter sich hierarchisch geordnet sein, doch es gibt keinen einzelnen höchsten Gott, der über allen anderen Göttern als deren Schöpfer und Gebieter steht. Auch in der vedischen Philosophie finden wir Beschreibungen einer polytheistischen Auffassung; dennoch vertreten die Veden und der "Hinduismus" letztlich ebenfalls en Monotheismus.

Prakrita-sahajiyas - Pseudo-Gottgeweihte, die eine weltliche Auffassung von den Spielen Krishnas haben.

Prakriti - Sanskrit: "weiblich; Energie". 1. para-prakriti: die spirituelle, höhere Energie. 2. apara-prakriti: die materielle, niedere Energie.

Prasada(m) - Sanskrit: "Barmherzigkeit". Geheiligte Nahrung, die zu Gott geopfert wurde.

Prema - Sanskrit: "reine Liebe zu Gott". Die höchste Stufe des hingebungsvollen Dienstes und das letztliche Ziel des menschlichen Lebens.

Puranas - Sanskrit: "alte Erzählungen". Die philosophisch-historischen Erzählungen, die in der vedischen Literatur enthalten sind. Es gibt 18 Maha-Puranas (Hauptpuranas) von denen das Shrimad-Bhagavatam das wichtigste ist.

Purusha - Sanskrit: "männlich, Geniesser". 1. Bezeichnung für Gott, für dessen Genuss letztlich alles bestimmt ist. 2. Bezeichnung für die individuelle Seele, die im Körper gefangen ist und diesen zu geniessen versucht.

Purusha-avataras - Vollständige Erweiterungen Krishnas, die für die Erschaffung und Erhaltung der materiellen Universen zuständig sind: Maha-Vishnu (Karanodakashayi Vishnu), Garbhodhakashayi Vishnu und Kshirodakashayi Vishnu.

R

Radharani - (radha - eine, die verehrt; rani - Königin) die Haupt-gopi; die Verkörperung der inneren Freudenkraft Krishnas und damit Seine erste und höchste Geweihte.

Rajas ( Rajo-guna) - Sanskrit: "Leidenschaft". Eine der drei Erscheinungsweisen der materiellen Natur.

Rakshasas - 1. dämonische Wesen, Bewohner der Planeten Rakshasaloka 2. Dämonische menschliche Wesen in der Erscheinungsweise der Unwissenheit mit dementsprechenden Eigenschaften und Angewohnheiten (lieben es, Fleisch zu essen; nehmen Berauschungsmittel zu sich; von böswilligem Charakter usw.).

Rama - Sanskrit: "Quelle der Freude". (1) Name Shri Krishnas mit der Bedeutung "die Quelle aller Freude"; (2) Name von Lord Rama, Shri Ramachandra, Krishnas Inkarnation als vollkommener König.

Rasa - Sanskrit: "Wohlgeschmack, liebevolle Haltung". Beziehung zwischen der reinen individuellen Seele und dem Höchsten Herrn. Es gibt fünf grundlegende rasas: shanta-rasa (neutrale Beziehung), dasya-rasa (Beziehung als Diener), sakhya-rasa (freundschaftliche Beziehung), vatsalya-rasa (elterliche Beziehung), und madhurya-rasa (eheliche Beziehung).

Rasa-lila - Krishnas transzendentaler rasa-Tanz mit den gopis im Wald von Vrindavana.

Ratha-yatra - Wagenfest (ursprünglich in Jagannatha Puri, Indien), bei dem die Bildgestalten Jagannathas, Baladevas und Subhadras auf grossen Wagen durch die Stadt (zum Meer) gezogen werden; wird heute in verschiedenen Städten auf der ganzen Welt gefeiert.

Reinkarnation - Lat.: reincarnatio, "Wieder-Fleischwerdung" (re-incarnare = wieder zu Fleisch werden, wieder ins Fleisch eingehen). Ursprünglich wurde mit diesem Begriff in der christlichen Theologie die Auferstehung Jesu als Wiederverkörperung bezeichnet.  
Heute gilt er als der gebräuchlichste Ausdruck für das Phänomen der Seelenwanderung und geht davon aus, dass die ewige Seele, die in jedem Menschen (aber auch in den Tieren und Pflanzen) ruht, innerhalb des gesamten Universums auf einer ständigen Wanderung durch verschiedene Körperformen begriffen ist. Hierbei unterscheidet man zwischen "interner Reinkarnation" (Körperwechsel schon im gegenwärtigen Leben, das heisst die Seele wandert von Kindheit zu Jugend und zu Alter durch verschiedene grobstoffliche Körper) und "externer Reinkarnation" (Körperwechsel nach dem Tod, das heisst, die Seele verlässt im Augenblick des Todes ihren alten Körper endgültig und nimmt einen neuen an). 
Obwohl die wörtliche Übersetzung des Begriffs "Reinkarnation" den eigentlichen Sachverhalt nicht ideal erklärt - da die Möglichkeit ausgeschlossen wird, nach dem Tode auch in einen nicht-fleischlichen Körper einzugehen, hat sich dieser in den vergangenen Jahren immer mehr durchgesetzt.

Religion - Lat.: religio, "Wieder-Verbindung" (aus: religare = sich zurückbinden, sich wieder verbinden). Das Befolgen der Gesetze Gottes, mit dem letztlichen Ziel, sich wieder mit Ihm zu verbinden, sich an Seine Liebe zurückzubinden, sich wieder an Ihn anzubinden. Nach vedischer Auffassung darf Religion nicht nur auf blossem Glauben beruhen oder nur moralische Grundsätze lehren, sondern muss ebenso auch wissenschaftlich und philosophisch sein und mit diesen Disziplinen parallel einhergehen. "Philosophie ohne Religion ist nur trockene Spekulation, und Religion ohne Philosophie ist nur Sentimentalität und oft sogar blinder Fanatismus" (Shrila Prabhupada)

Rishi - Weiser / Seher

Rudra - "Der Zornige" Ein Name Shivas.

Rupa Gosvami - der führende der sechs Gosvamis von Vrindavana, die vertraute Nachfolger Shri Chaitanya Mahaprabhus waren.

S

Sac- cid- ananda - ewig, glückselig und voller Wissen; Eigenschaft Krishnas und Seiner spirituellen Energie

Sadhana-bhakti - Hingebungsvoller Dienst nach Regeln und Vorschriften, um die natürliche Liebe zuKrishna wiederzuerwecken.

Sadhu - ein Heiliger, ein Gottgeweihter.

Sahajiyas - Pseudo-Gottgeweihte, die nicht den Anweisungen der Schriften folgen und die Auffassung hegen, Gott sei etwas Billiges (siehe auch: Prakrita-sahajiya)

Samadhi - Sanskrit: "Verankerung, Versenkung, Trance". Völlige Versenkung in Meditation..

Sampradaya - Sanskrit: "Schülernachfolge". Ununterbrochene Kette von spirituellen Meistern (die zueinander in der Meister-Schüler Beziehung stehen) über die das transzendentale Wissen über Gott heruntergereicht wird.

Samsara - Sanskrit: "das Umherwandern". Der Begriff Samsara ist der in der vedischen Literatur häufigste Ausdruck für das Phänomen der Seelenwanderung und wurde inzwischen auch in den deutschen Wortschatz eingegliedert. Er beschreibt die Bindung der Seele an den Kreislauf der sich wiederholten Geburten und Tode, an das "Rad der Wiedergeburten", das sich endlos dreht und die Seele nach jedem Tod gemäss ihrer Wünsche und ihres Karma in eine neue fein- oder grobstoffliche Körperform führt. Dieses natürliche Rad, auf dem sich Geburt und Tod abwechseln wie Tag und Nacht oder Sommer und Winter, kann erst dann zum Stillstand gebracht werden, wenn sich die Seele durch den Läuterungsvorgang des Bhakti-yoga und durch transzendentale Akarma-Handlungen von jeglichen materiellen Wünschen befreit hat. Nur dann ist sie nicht wieder gezwungen, in der materiellen Welt geboren zu werden, sondern erreicht das ewige spirituelle Reich Gottes, von wo es kein Wiederkommen mehr gibt. 
Weitere in den Veden auftretende Sanskritbegriffe für die Reinkarnation sind: Punah-janma "Wiedergeburt", Punah-bhu ("Wiederwerden") oder Punah-mrityu ("Wiedertod")

Sanathana-dharma - Sanskrit:"ewige Religion". Die ewige wesensgemässe Stellung der individuellen Seele gegenüber dem Höchsten Herrn, nämlich Ihm zu dienen.

Sankarshana - Eine der vishnu-tattva-Erweiterungen Krishnas.

Sankhya - Sanskrit: "Aufzählen, Analyse". (1) das analytische Unterscheiden zwischen spiritueller und materieller Natur; (2) der Pfad des hingebungsvollen Dienstes nach Shri Kapila, dem Sohn Devahutis.
Shankya ist die wissenschaftlich-philosophische Analyse der Beschaffenheit der empirischen Welt sowie ihrer Elemente und Gesetzmässigkeiten. Die Sankhya-Philosophie gründet auf dem Prinzip der Dualität und bedient sich der Methode des sogenannten "Neti-neti" (wörtlich: "nicht dieses, nicht jenes"), um durch Untersuchung sämtlicher Phänomene der materiellen Welt letztlich in den Bereich der immateriellen Welt vorzudringen. Sie umfasst sowohl die Physik als auch die Metaphysik.

Sankirtana - Sanskrit: "gemeinsames lautes Chanten der Namen Gottes". Der für das gegenwärtige Zeitalter des Kali-yuga von allen vedischen Schriften empfohlene Weg der Selbstverwirklichung.

Sannyasa - die Lebensstufe der Entsagung; der vierte Abschnitt im vedischen ashrama-System des spirituellen Lebens.

Sanskrit - Sanskrit: "zurecht gemacht, geregelt, rein" (sam = zusammen; kritam = gemacht). Die Sprache, in der die ursprünglichen altindischen Schriften verfasst sind; die Sprache der Halbgötter und der gelehrten Brahmanas und die Hochsprache der vedischen Kultur, Literatur und Wissenschaft, die noch heute als solche verwendet wird. Sanskrit gilt auch als die Ursprache sämtlicher indo-europäischer Sprachen. Die Schrift, in der Sanskrit (wie auch das moderne Hindi) geschrieben wird, heisst Devanagari.

Sarasvati - 1. die Halbgöttin der Gelehrsamkeit und Gattin Brahmas. 2. Heiliger Fluss in Indien.

Sari - Kleidungsstück der Frauen in Indien.

Sat-cit-ananda - Sanskrit: "Ewigkeit, Wissen, Glückseligkeit". Die Haupteigenschaften der Persönlichkeit Gottes, die auch in der befreiten spirituellen Seele in geringem Masse zu finden sind.

Sattva-guna - Sanskrit: "Reinheit, Tugend". Eine der drei Erscheinungsweisen der materiellen Natur.

Satya- yuga - Siehe: Yugas

Seele - Das individuelle, nicht-materielle Lebens- oder Bewusstseinsprinzip, das "Ich" in allen lebenden Organismen, d.h. sowohl im Menschen als auch in Pflanzen und Tieren; der göttliche Funke, der die an sich tote Materie belebt. Das Vorhandensein der mit materiellen Sinnen nicht wahrnehmbaren spirituellen Seele lässt sich nur symptomatisch, anhand des Bewusstseins, erkennen.

Seelenwanderung - Dieser Ausdruck (auch Transmigration genannt; in sanskrit Samsara) beschreibt den genauen Sachverhalt der wiederholten Geburten und Tode wohl am besten, wenngleich er in den letzten Jahren allmählich durch den neueren, aber ungenaueren Begriff "Reinkarnation" verdrängt wurde. 
Einige Vertreter der Reinkarnationslehre, insbesondere aus christlichem Hintergrund, unterscheiden begrifflich zwischen "Reinkarnation" und "Seelenwanderung", indem sie Reinkarnation als "westliche" Lehre (ohne Wiederverkörperung als Tier) und Seelenwanderung als "östliche" (Wiederverkörperung als Tier möglich) definieren. 
Gemäss der vedischen Wissenschaft unterstehen die Naturgesetze des Karma und der Reinkarnation jedoch keine kulturellen Unterschieden. Sie beschreiben, dass die spirituelle Seele innerhalb der materiellen Welt gemäss ihrer eigenen Wünsche und ihres Karma von einer fein- oder grobstofflichen Körperform zur anderen wandert.

Shankaracarya - Inkarnation Shivas, der im Kali-yuga als brahmana erschien, um durch eine verdrehte Auslegung des Vedanta-sutra Unpersönlichkeitsphilosophie zu lehren. Begründer der nichtdualistischen advaita- Doktrin (Mayavada-Philosophie), im 8. Jahrhundert.

Shastra - Sanskrit: "die offenbarte Schrift".

Shiva - Sanskrit: "der Glückspendende". Der Halbgott, der für die Erscheinungsweise der Unwissenheit und die Zerstörung des Universums zuständig ist.

Shrimad-Bhagavatam - (auch Bhagavata Purana) Vedisches Schriftwerk in 12 Cantos ("Gesängen") mit insgesamt 18 000 Versen, das vor 5000 Jahren niedergeschrieben wurde; das bedeutendste aller Puranas; wurde von seinem Verfasser, Srila Vyasadeva, als Kommentar zum Vedanta-sutra geschrieben. Da es alle Philosophien der Veden behandelt und Bhakti-yoga detailliert als höchste Schlussfolgerung aller spirituellen Pfade herausstellt, gilt es als "die reife Frucht am Wunschbaum der vedischen Schriften"

Shrivatsa - Besonderes Merkmal (drei goldene Haare) auf Krishnas Brust.

Shudra - Arbeiter, der den ersten drei varnas dient; die vierte der varna-Unterteilungen der vedischen Gesellschaft.

Shukadeva Gosvami - Der Sohn Vyasadevas, der das Shrimad-Bhagavatam schon im Leib seiner Mutter von seinem Vater hörte und es später Maharaja Parikshit vortrug.

Shruti - die vier Veden und die Upanishaden

Shvetadvipa - Auch als Dhruvaloka bekannt; der spirituelle Planet Kshirodakashayi Vishnus im materiellen Universum.

Shyamasundara - (shyama-blauschwarz; sundara-schön) "von blauschwarzer Körpertönung und grosser Schönheit". Name der ursprünglichen Form Krishnas in Vrindavana

Smarta-brahmana - Kasten-brahmana, der sich auf das Befolgen der Regeln und Vorschriften der Veden konzentriert, ohne deren Schlussfolgerung richtig zu verstehen.

Smriti - Ergänzungsschriften zu den Veden, wie die Puranas und das Mahabharata

Spirituell - Lat.: "geistig, immateriell". Transzendental, nicht von dieser Welt; im Gegensatz zum Materiellen, sowohl dem Grobstofflichen als auch dem Feinstofflichen. Nicht zu verwechseln mit "spiritistisch".

Spirituelle Welt - Sanskrit: Vaikuntha, "Ort ohne Angst". Das unvergängliche Reich Gottes jenseits aller materiellen Universen mit unzähligen spirituellen Planeten, wo Krishna und Seine persönlichen Erweiterungen ewige gegenwärtig sind und von Angesicht zu Angesicht gesehen werden können; definiert als der Ort, wo jeder Krishna dient. 
Nicht zu verwechseln mit dem um den eigenen Genuss zentrierten Vorstellungen eines Himmels. 
Durch kein anderes Mittel als durch Bhakti-yoga kann man in die spirituelle Welt gelangen, wie in der Bhagavad-Gita bestätigt wird: "Dies kann weder durch ein blosses Studium der Veden noch durch strenge Bussen, noch durch Wohltätigkeit, noch durch Verehrung verstanden werden. Durch solche Mittel ist es nicht möglich, Mich zu sehen, wie Ich bin. Nur durch ungeteilten hingebungsvollen Dienst (Bhakti-yoga) kann Ich verstanden werden, wie Ich bin, ...und direkt gesehen werden." / "Nur durch hingebungsvollen Dienst kann man Mich so, wie Ich bin, als die Höchste Persönlichkeit Gottes, erkennen. Und wenn man sich durch solche Hingabe vollkommen über Mich bewusst ist, kann man in das Königreich Gottes eingehen."

Sri oder Srila - Vedischer Titel für eine verehrungswürdige Persönlichkeit; kann sich sowohl auf Gott als auch auf einen spirituellen Meister oder eine heilige Schrift beziehen.

Sudarshana-chakra - Shri Krishnas Feuerrad; eines der vier Symbole Vishnus (Feuerrad, Keule, Lotos, Muschelhorn).

Surabhi - Kühe der spirituellen Welt, Goloka Vrindavana, die eine unbegrenzte Menge Milch geben.

Svarupa - die ursprüngliche spirituelle Form oder die wesenseigene Stellung der Seele.

T

Tamas (Tamo- guna) - Sanskrit: "Unwissenheit, Dunkelheit". Eine der drei Erscheinungsweisen der materiellen Natur.

Tapasya - Das freiwillige Aufsichnehmen von Entsagung, um ein höheres (spirituelles) Ziel zu erreichen.

Theismus - Griech. "Gottglaube" (theos = Gott). Die Lehre von der Existenz eines einzigen, dem Menschen übergeordneten Gottes als Schöpfer, Lenker und Erhalter; im Gegensatz zum Atheismus.

Tilaka - Heiliger Ton oder Lehm, mit dem der Gottgeweihte zwölf Stellen des Körpers mit dem Symbol des Vishnu-Tempels zeichnet.

Tod - Gemäss der vedischen Philosophie wird der Tod definiert als der Augenblick, in dem die spirituelle Seele - zusammen mit ihrem feinstofflichen Körper - ihren gegenwärtigen grobstofflichen Körper für immer verlässt. Im Falle einer erfolgreichen Wiederbelebung (beispielsweise eines klinisch Toten) also würde man nicht von Tod, sondern von einem "todähnlichen Zustand" sprechen, vergleichbar mit gewissen Erfahrungen während des Schlafes (der zuweilen als "kleiner Bruder des Todes" bezeichnet wird). Exakte Schilderungen des Ablaufs und der Erlebnisse im Todesmoment können folglich niemals von solchen Personen gegeben werden, die nur "klinisch tot" waren, sondern einzig von solchen, die tatsächlich gestorben sind und sich in einem anderen Leben daran zu erinnern vermögen.

Transmigration - Lat.: transmigare, "durchwandern". Dieser in der älteren Fachliteratur zuweilen verwendete Begriff lässt sich mit dem deutschen Ausdruck "Seelenwanderung" übersetzen und beschreibt den genauen Sachverhalt der Reinkarnation am besten.

Transzendenz - Lat.: transcendere, "hinübersteigen". Die nicht-materielle Sphäre des Absoluten und Göttlichen, die sich vollständig ausserhalb des materiellen Universums befindet, woher die spirituelle Seele ursprünglich stammt und wohin sie nach Erreichen der Vollkommenheit und der Befreiung aus dem Kreislauf der Reinkarnation wieder gelangen wird. Diese transzdentale oder spirituelle Welt (das "Reich Gottes"), von der die Seele nie wieder in die zeitweilige materielle Welt zurückkehrt, ist jedoch nicht zu verwechseln mit dem herkömmlichen Verständnis des Jenseits oder des Himmels.

Treta- yuga - Siehe: Yugas

Tulasi - Reine Gottgeweihte in der Gestalt einer Pflanze, die Krishna sehr lieb ist und deren Blätter und Blüten Seinen Lotosfüssen geopfert werden.

Tyaga - Sanskrit: "Entsagung, Verzicht". Das freiwillige Aufgeben materieller Tätigkeiten und der Anhaftung an die Früchte der eigenen Handlungen.

U

Upanishaden - 108 philosophische Abhandlungen, die in den Veden enthalten sind

Urdhva-Pundra - Sanskrit: "urdhva - nach oben steigend" pundra-Tilaka. Bezeichnung für das Vaishnava Tilaka, das von der Nasenwurzel nach oben steigend, bis zur Stirn geht.

V

Vaishnava - Sanskrit: "Verehrer Vishnus (Krishnas). Mit diesem Begriff werden diejenigen Vertreter der vedischen Kultur bezeichnet, welche die Höchste Persönlichkeit Gottes, Krishna, verehren; deutsch übersetzt mit "Gottgeweihter"; englisch "devotee".

Vaikuntha - (vai - ohne; kuntha - Angst) die ewigen Planeten der spirituellen Welt, die frei von aller Angst sind, wo ewige Glückseligkeit herrscht.

Vaishyas - Die Bauern und Kaufleute; die dritte varna-Unterteilung der vedischen Gesellschaft.

Vanaprastha - Das Leben in Zurückgezogenheit nach dem leben als Haushälter; der dritte Abschnitt im vedischen ashrama-System des spirituellen Lebens.

Varna - Sanskrit: "Farbe, Designation; Unterteilung". Unterteilung der vedischen Gesellschaft entsprechend den Tätigkeiten und Eigenschaften der Menschen.
Die vierfach soziale Unterteilung der vedischen Varnashrama-Gesellschaft, die entsprechend den Tätigkeiten und Eigenschaften der Menschen vorgenommen wird, nämlich: 1. Brahmanas (die intellektuelle Klasse der Priester, Lehrer, Wissenschaftler, Richter usw., die der Gesellschaft spirituelle Führung geben) 2. Kshatriyas (die unter den Brahmanas tätige administrative und exekutive Klasse der politischen und militärischen Führer, Verwalter und Beschützer der Gesellschaft) 3. Vaishyas (die gewerbetreibende und nahrungserzeugende Klasse der Geschäftsleute, Bankiers und Bauern) und 4. Shudras (die arbeitende Klasse der Handwerker und Künstler). 
Das Varna-System ist nicht zu verwechslen mit dem heute vielfach kritisierten indischen Kastensystem, das nur eine degenerierte Form des ursprünglichen Systems darstellt und bei dem nicht mehr die persönlichen Fähigkeiten des einzelnen für die Varna-Zuteilung ausschlaggebend sind, sondern nur noch seine Geburt in einem dieser Varnas. Dieses ungerechte Kastenwesen wird von den Anhängern der vedischen Kultur verurteilt.

Varnashrama - Sanskrit: "aus Varna und Ashrama bestehend". Das vedische Gesellschaftssystem, das in vier Varnas (soziale Klassen) und vier Ashramas (Lebensstufen) unterteilt ist.

Varuna - Der für Gewässer und Wasserlebewesen zuständige Halbgott.

Vasudeva - Krishnas "leiblicher" Vater.

Vasudeva - 1. "der Sohn Vasudevas" (ein Name Krishnas) 2. eine der vishnu-tattva-Erweiterungen Krishnas.

Vedanta-sutra - Sanskrit: "der Schluss der Veden", "das Ziel allen Wissens". Eine systematische philosophische Abhandlung der vedischen Literatur, die aus kurzen Aphorismen besteht. Das Vedanta-sutra gilt als Zusammenfassung des vedischen Wissens, die die essentielle Bedeutung der Upanishaden wiedergibt. Der von demselben Autor, Shrila Vyasadeva, verfasste Kommentar zum Vedanta-sutra ist das Shrimad-Bhagavatam.

Veden - Sanskrit: Veda, "Wissen". Sammelbegriff für die uralten, vor 5000 Jahren schriftlich niedergelegten wissenschaftlichen und philosophischen Erkenntnisse der indischen Hochkultur. Die Veden bilden somit die ältesten überlieferten Schriftwerke, die in der Menschheitsgeschichte bekannt sind. 
Das vedische Schrifttum wird in zwei Hauptkategorien unterteilt, nämlich: 1. Shruti ("das Hören") und 2. Smriti ("das Erinnern"). Zu den Shruti-Schriften gehören die vier ursprünglichen Veden (Rig Veda, Sama Veda, Atharva Veda, Yajur Veda ) sowie die 108 Upanishaden. Zu den Smritis zählen die Ergänzungsschriften zu den Veden, wie die Puranas und das Mahabharata.

Vegetarismus - Lat.: vegetus, "unversehrt, gesund". Dieser Begriff, der im Jahre 1842 von den Gründern der Britischen Vegetarischen Gesellschaft geprägt wurde, bezeichnet in seiner ursprünglichen Bedeutung eine philosophisch und moralisch ausgeglichene Lebenseinstellung - weit mehr also als nur die Ernährung von Gemüse und Früchten, das heisst, der Verzicht auf Fleisch, Fleischprodukte und Fisch (bei manchen auch auf Eier). Die meisten Vegetarier sind Menschen, die verstanden haben, dass wir, um zu einer friedlicheren Gesellschaft beizutragen, zunächst das Problem der Gewalt in uns selbst lösen müssen. Tiereschlachten ist eine unnötige und unverantwortbare Gewaltanwendung, und es verursacht viel schlechtes Karma, sowohl individuelles als auch kollektives. 
Zu den bekanntesten ethisch motivierten Vegetariern gehören Pythagoras, Sokrates, Platon, Ovid, Plutarch, Buddha, Jesus Christus, Franz von Assissi, Leonardo da Vinci, Voltaire, Jean-Jacques Rousseau, Leo Tolstoi, Wilhelm Busch, Ralph Waldo Emerson, Henry D. Thoreau, George Bernhard Shaw, Rainer Maria Rilke, Franz Kafka, Albert Einstein, Albert Schweitzer, Mahatma Gandhi usw., von der immer grösser werdenden Zahl von Vegetariern in der Gegenwart ganz zu schweigen.

Vidura - Inkarnation Yamarajas als der "sudra-Bruder" Dhritarashtras und Pandus. Grosser Gottgeweihter, rettete Dhritarashtra durch seine Belehrungen.

Vikarma - Sanskrit: "verbotenes, schlechtes Handeln". Handlungen, die den Anweisungen der Schriften widersprechen und unerfreuliche, leidvolle Reaktionen und Erniedrigung nach sich ziehen.

Vijñana - Siehe: Jñana und vijñana - Wissen und Unwissenheit.

Vina - Saiteninstrument, das insbesondere von Narada Muni gespielt wird, während er die Herrlichkeit des Herrn besingt.

Virat-Rupa (Vishva-Rupa) - Sanskrit: "die universale Form Gottes". 1. Die von Krishna gewährte allumfassende Vision des gesamten Universums von einem Ort aus, beschrieben im 11. Kapitel der Bhagavad-gita . 2. Die imaginäre materielle Gestalt Gottes als die Natur; wenn die materiellen Elemente und Erscheinungsformen der Natur als Symbol für verschiedene Aspekte Gottes gesehen werden (anstatt sie für Gott selbst zu halten), dann ist diese Form der Meditation nicht atheistisch, sondern der erste Schritt in der Gotteserkenntnis (beschrieben im 1. Kapitel des Zweiten Canto des Shrimad-Bhagavatam).

Vishnu - wörtlich: "der Alldurchdringende"; Erweiterung Krishnas mit vier oder mehr Armen in vielfältigen Aspekten.

Vishnu-tattva - Kategorie der Erweiterungen der ursprünglichen Persönlichkeit Gottes (Krishna), die alle gleichermassen Gott sind.

Vraja - Anderer Name für Vrindavana.

Vrajabhumi - wörtlich: "das Land von Vraja"; anderer Name für Vrindavana.

Vrindavana (Vrindaban) - wörtlich: "der Wald Vrindas". 1. Goloka Vrindavana: Krishnas Persönliches Reich in der spirituellen Welt. 2. Gokula Vrindavana: in der materiellen Welt, wenn Krishna erscheint; gelegen in Nordindien, etwa 145 Kilometer südöstlich von Neu-Delhi.

Vrindavana-dhama - wörtlich: "das Reich von Vrindavana".

Vyasa-deva - Inkarnation Krishnas; legte das bis vor 5000 Jahren mündlich überlieferte vedische Wissen schriftlich nieder; Hauptwerke: die vier Vedas, Mahabharata, Bhagavad-Gita, Upanishaden, Vedanta-sutra und Shrimad Bhagavatam

Vyasasana - Erhöhter Ehrenplatz für die spirituellen Meister in der Nachfolge Vyasadevas.

W

Wiedergeburt - Dieser Ausdruck für das Phänomen der Seelenwanderung taucht in der Fachliteratur immer wieder auf und wird auch synonym mit den Begriffen "Seelenwanderung" und "Reinkarnation" gebraucht.

Y

Yadus - Nachkommen König Yadus; Dynastie in der Krishna als der Sohn Vasudevas erschien.

Yajna - Opfer.

Yamuna - Heiliger Fluss in Indien, der durch Vrindavana, Mathura und Hastinapura (Neu-Delhi) fliesst.

Yama-raja - Der Halbgott des Todes.

Yauvana - wörtlich: "Jüngling"; eine Bezeichnung für Krishna, nachdem Er das fünfzehnte Lebensjahr vollendet hat.

Yoga - Sanskrit: "Verbindung". Vorgang, sich mit dem Höchsten zu verbinden. Die Veden beschreiben verschiedene Arten von Yoga: a) Karma-yoga ("Yoga des Handelns", wobei die Ergebnisse für den Dienst des Höchsten verwendet werden), b) Jnana-yoga ("Yoga des Wissens", wobei durch empirisches Studium der vedischen Schriften und durch philosophische Spekulation höhere Erkenntnis angestrebt wird), c) Raja-yoga und Siddha-yoga (wodurch man nach feinstofflich-materiellen Kräften strebt), d) Dhyana-yoga und mystischer Yoga (mit dem Ziel, den Paramatma zu erkennen) und e) Bhakti-yoga ("Yoga des hingebungsvollen Dienstes", um das höchste Ziel des Lebens, reine Liebe zu Gott zu erreichen). Etymologisch betrachtet ist Yoga gleichbedeutend mit dem aus dem Lateinischen stammenden Wort Religion.

Yoga-maya - die innere, spirituelle Energie des Herrn, (Maha-maya ist äußere materielle Energie des Herrn).

Yogi - Jemand, der sich im yoga übt, in die Verbindung zu Gott.

Yudhishtira Maharaja - (yudhi-Kampf; sthira-jemand, der standhaft ist). Ältester der Pandavas; Weltherrscher nach der Schlacht von Kurukshetra.

Yuga - Sanskrit: "Zeitalter". Die vier zyklisch verlaufenden, sich ständig wiederholenden Weltzeitalter, im Verlaufe derer die Religion und die guten Eigenschaften des Menschen allmählich abnehmen.  
Diese vier Yugas sind: 1. Satya-yuga (goldenes Zeitalter der Wahrheit und Tugend, Dauer: 1 728 000 Jahre), 2. Treta-yuga (silbernes Zeitalter, Dauer: 1 269 000 Jahre), 3. Dvapara-yuga (bronzenes Zeitalter, Dauer: 864 000 Jahre) und 4. Kali-yuga (eisernes Zeitalter des Streites und der Heuchelei, Dauer: 432 000 Jahre). Wir befinden uns gegenwärtig zu Beginn des vierten Zeitalters, des Kali-yuga, das noch 427 000 Jahre fortdauern wird, wobei jedoch die vedische Kosmologie sagt, dass im besonderen Fall des gegenwärtigen Kali-yuga eine Wendezeit auftritt, in dem die guten Eigenschaften des ursprünglichen goldenen Zeitalters wieder sichtbar werden.

Z

Zen - Die japanische Version des Wortes 'Dhyana' (siebtes Glied des Ashtanga Yoga was in etwa mit Meditation übersetzt werden kann), die eine bestimmte Richtung des Buddhismus bezeichnet.

Zenit - Astrologisch, bezeichnet den senkrecht über einem bestimmten Punkt liegende Teil des Himmels. Gegenpunkt des Nadirs.

Hiermit endet das Glossar der Sanskrit Begriffe
Aussprache des Sanskrit und der diakritischen Zeichen

 


Lotus